Die Kreuzzüge im Spannungsfeld von Religion, Politik und Gesellschaft

Konflikt, Begegnung und Kulturtransfer

Gymnasium
Referendariat / Unterricht
11 / 12
Geschichte
42
17.08.2026
R0184-260803
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Beschreibung

Das Thema Krieg und Gewalt muss immer im Zusammenhang mit der geltenden Weltanschauung und den Weltverhältnissen gesehen werden. So ist es zunächst erstaunlich, dass das christliche Mittelalter - das Christentum als Religion der Nächsten- und Feindesliebe - mit den Kreuzzügen verbunden ist, mit Gewaltexzessen in großem Ausmaße. Hier stellen sich wichtige Fragen, z.B. wie gelang es, diese Gewaltanwendung zu legitimieren? Und sind vergleichbare Vorgänge und Argumentationen auch heute noch möglich? Die Einheit greift dabei auch auf die Kriegstypologie von Stephen Morillo zurück. Geschichte ist nicht nur Ereignisgeschichte, sondern auch die Verarbeitung und Tradierung der Ereignisse. Und die nachträgliche Beschäftigung mit der Geschichte als Geschehen ist besonders im Falle der Kreuzzüge, interessant, problematisch und hoch aktuell. Auch dieser Aspekt wird in der vorliegenden Einheit bedacht.

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