Gehörlose Jugendliche im Nationalsozialismus

Der "Bann G" in der Hitlerjugend

Unterricht
11 / 12
Pädagogik / Psychologie
28
27.04.2026
R0469-260403
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Beschreibung

Gegründet 1926 als nationalsozialistische Jugendorganisation, sollte die Hitlerjugend Kinder und Jugendliche frühzeitig an die nationalsozialistische Ideologie heranführen und sie auf den Krieg vorbereiten. Wer nicht den rassenbiologistischen Vorstellungen entsprach, wurde diskriminiert, verfolgt und ermordet. So erscheint es paradox, dass ab 1934 auch gehörlose junge Menschen aufgenommen wurden. Am Beispiel des "Bann G" setzen sich die Schülerinnen und Schüler damit auseinander, wie gehörlose Jugendliche scheinbar in die "Volksgemeinschaft" inkludiert wurden. Die Lernenden beurteilen den Umgang mit Menschen mit Behinderungen in der Zeit des Nationalsozialismus aus heutiger Sicht.

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